Ein XML-Importer importiert automatisch viele Stellen auf einmal aus einem XML-Feed. Der Feed kann von Arbeitgebern oder von Backfill-Anbietern bereitgestellt werden. In diesem Artikel erfährst du, was ein XML-Importer macht, warum er für Jobbörsen nützlich ist und welche Optionen und Grenzen gelten.
Was ist ein XML-Feed?
Ein XML-Feed ist eine strukturierte Datei, die viele Stellen in einem maschinenlesbaren Format auflistet. Jeder Job enthält Standardfelder wie Titel, Standort, Beschreibung und Bewerbungs-URL. Der Importer liest den Feed regelmäßig aus und erstellt, aktualisiert oder unveröffentlicht Jobs auf deiner Seite.
Warum XML-Feeds Jobbörsen helfen
- Schneller Start: Mit Feeds startet deine Jobbörse nicht leer.
- Weniger manueller Aufwand: Jobs werden automatisch hinzugefügt und aktualisiert.
- Mehr Angebot für Jobsuchende: Eine gut gefüllte Jobbörse zieht mehr Besucher an, was auch der SEO zugutekommt.
- Zusätzliche Einnahmen: Manche Anbieter zahlen für Klicks oder Bewerbungen.
- Aktuelle Stellen von Arbeitgebern: Arbeitgeber pflegen nur einen Feed, deine Seite zieht automatisch nach.
Feed-Optionen
XML ist das am weitesten verbreitete Feed-Format im Recruiting. Es gibt auch andere Formate wie RSS oder JSON. Der Jobiqo-Importer funktioniert sowohl mit XML- als auch mit JSON-Feeds.
Das kann der Importer
- Alle Jobs mit einem Unternehmensprofil verknüpfen oder mehreren Unternehmen zuordnen
- Jobs über eine Vorlage oder einen Link erstellen
- Einen internen Bewerbungsprozess, eine Schnellbewerbung (Quick Apply), einen externen Bewerbungsprozess oder keinen Bewerbungsprozess verwenden (dann wird die Schaltfläche „Bewerben“ ausgeblendet)
- Jobs automatisch veröffentlichen oder zuerst zur Prüfung freigeben (Needs Review)
- Jobs als Backfill kennzeichnen: Backfill-Jobs werden in den Suchergebnissen niedriger eingestuft und erscheinen erst nach manuell erstellten Jobs. Du kannst sie außerdem vom Export ausschließen.
- Die Autorin oder den Autor des Jobs benachrichtigen, sobald ein Job veröffentlicht oder unveröffentlicht wird.
Wie du einen Importer einrichtest, erfährst du im Artikel „Wie konfiguriere ich einen XML-Importer?“.
Bei Fragen wende dich bitte an deine Ansprechperson (Projektmanagement oder CSM). Wir helfen gerne weiter.
Unterstützte Limits
Nach dem Import
- Aktualisierungsintervall: Standardmäßig prüft der Importer den Feed alle 3 Stunden. Das Intervall lässt sich anpassen.
- Unveröffentlichte Jobs: Verschwindet ein Job aus dem Feed, wird er automatisch unveröffentlicht, aber nicht gelöscht.
- Überwachung: Gehe auf „Jobs“ > „Job Importers“ oder auf /admin/content/feed, klicke auf einen Importer und öffne den Tab „Elemente“ (Items). Dort siehst du, wie viele Jobs erstellt, aktualisiert und unveröffentlicht wurden.
- Jobs prüfen: Wenn Jobs zur Prüfung freigegeben werden, bestätigt ein Seitenadministrator sie unter „Jobs“ > „Jobs in Prüfung“.
Gut zu wissen: Synonyme
Feeds verwenden oft andere Begriffe als deine Seite. Steht im Feed „Half time“, deine Seite kennt aber nur „Teilzeit“, kann der Importer beides nicht automatisch zuordnen. Mit einem Synonym weiß der Importer, dass beide Begriffe dasselbe bedeuten.
So funktioniert es:
- Öffne den Taxonomiebegriff auf deiner Seite, dem die Jobs zugeordnet werden sollen, zum Beispiel „Teilzeit“.
- Trage die Schreibweise aus dem Feed, zum Beispiel „Half time“, im Feld „Synonyme“ ein.
- Beim nächsten Import werden alle neuen Jobs mit „Half time“ im Feed automatisch mit „Teilzeit“ gekennzeichnet.
Das bringt dir:
- Du behältst deine eigene, saubere Taxonomie und musst den Feed nicht ändern.
- Jobs werden korrekt zugeordnet, sodass Jobsuchende sie mit deinen Filtern finden.
- Du kannst später weitere Synonyme ergänzen, wenn im Feed neue Begriffe auftauchen.
Wenn du dasselbe Synonym zu zwei oder mehr Taxonomiebegriffen hinzufügst, wird der Job beim Import automatisch mit allen Begriffen gekennzeichnet.
Formatierung der Jobbeschreibung
Beschreibungen werden als „Eingeschränktes HTML“ (Restricted HTML) importiert. HTML ist der Code, mit dem Text formatiert wird, zum Beispiel fett, als Liste oder als Link. „Eingeschränktes HTML“ erlaubt nur eine kurze, sichere Liste dieser Formatierungscodes (sogenannte Tags). Alles andere wird herausgefiltert. So bleibt der Text sauber und passt zum Design deiner Seite. Zudem schützt das deine Seite, weil über einen Feed kein schädlicher Code eingeschleust werden kann.
Das bedeutet für deinen Feed:
- Nur die unten aufgeführten Tags behalten ihre Formatierung.
- Tags, die nicht auf der Liste stehen, werden nicht übernommen. Eine Tabelle oder eine farbige Überschrift im Feed sieht auf deiner Seite zum Beispiel anders aus.
- Eigenes Styling (CSS) und JavaScript werden entfernt.
Erlaubte Tags:
<a href hreflang> <em> <i> <strong> <cite> <blockquote cite> <code> <ul type> <ol start type> <li> <dl> <dt> <dd> <h1> <h2 id> <h3 id> <h4 id> <h5 id> <h6 id> <p> <caption> <br>